Die Nebelschlussleuchte und ihr Einsatz

Die Nebelschlussleuchte und ihr Einsatz

Die Nebelschlussleuchte – gut gemeint, oft falsch genutzt

Wer kennt das nicht? Es regnet stark, vorausfahrende Fahrzeuge erzeugen einen Nebel aus Gischt und ein besonders vorsichtiger Autofahrer schaltet seine Nebelschlussleuchte ein. Sie fühlen sich geblendet und fragen sich, warum tut er das?

Seit Erstzulassung im Jahr 1991 ist die Ausstattung eines Fahrzeuges mit einer Nebelschlussleuchte Pflicht. In der Regel ist es nur eine besonders hell leuchtende (bis zu 40x stärker als das normale Rücklicht) rote Lampe im Rahmen der Rückbeleuchtung eines Autos. Warum nur eine Leuchte? Da diese stark leuchtet (um bei Nebel auch wirklich gesehen zu werden), kann sie leicht mit den Bremsleuchten verwechselt werden. Hier hat man also mit nur einer Leuchte versucht, zu den Bremsleuchten (2-3 Leuchten) eine Unterscheidung zu finden.

Wann ist nun das Einschalten der Nebelschlussleuchte notwendig bzw. Pflicht?

Die StVO gibt hierzu eine klare Richtlinie in §17,3: „Nebelschlussleuchten dürfen nur dann benutzt werden, wenn durch Nebel die Sichtweite weniger als 50 m beträgt.“ Als Orientierung, wie weit 50m sind, können Sie als Autofahrer die schwarz-weißen Leitpfosten heranziehen. Die Entfernung zwischen zwei solcher Pfosten beträgt genau 50m. Sehen Sie also weniger als diese 50m weit, dann darf bzw. muss die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden. Diese Verhaltensregel dient vor allem dem nachfolgenden Verkehr als Orientierung und natürlich Ihnen zur Sicherheit, damit kein herankommendes Auto das Ihre übersieht.

Was die meisten Autofahrer nicht wissen ist, dass die StVO in §3 auch die maximale Geschwindigkeit bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte vorgibt: Bei einer Sichtweite unter 50m – also die Bedingung, bei der auch die Nebelschlussleuchte einzuschalten ist – beträgt die maximal zulässige Geschwindigkeit 50km/h.

Demzufolge werden auch Bußgelder für erhöhte Geschwindigkeit trotz eingeschalteter Nebelschlussleuchte und die unsachgemäße Nutzung dieser verhängt.

Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt durch die Herbstzeit und bei Fragen zu diesem oder anderen Themen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Hitze im Auto

Hitze im Auto

Bitte keine Kinder und Tiere im Auto bei Hitze!

Immer wieder liest man, dass Passanten beherzt eingreifen und eine Autoscheibe einschlagen, weil sich bei hohen Temperaturen im Fahrzeug ein Kind oder Hund befindet.

Eigentlich sollte es für jeden klar sein, dass sich das Auto aufgrund der vielen Fensterflächen, ggfs. dunkler Ausstattung und vor allem ohne Fahrtwind enorm schnell aufheizt. 42°Grad Celsius sind bereits nach nur 30min erreicht, wenn es eine Außentemperatur von 26°Grad Celsius hat. Das ist bereits eine Temperatur, die je nach Konstitution lebensgefährlich werden kann. Sensibilisieren Sie die Personen in Ihrer persönlichen Umgebung dafür, dass sie niemanden – auch nicht für ein paar Minuten – im Sommer allein in einem geschlossenem Auto zurück lassen.

Was kann man machen, wenn man sieht, dass ein Kind oder Tier in einem geschlossenen Auto sitzt? Sollte es ein Parkplatz eines Einkaufszentrums oder Supermarktes handeln und keine Gefahr für Leib und Leben des Insassen bestehen, lassen Sie den Halter des Fahrzeuges umgehend ausrufen.

Ist allerdings Gefahr in Verzug und Sie selbst wollen/können das Fahrzeug nicht z.B. durch das Einschlagen eines der Fenster öffnen können, so rufen Sie bitte schnellstmöglich die Polizei, die das dann umgehend durchführen und parallel einen Krankenwagen zur Erstversorgung organisieren kann.

Nachfolgend sehen Sie die Temperaturentwicklung in einem Auto, bei unterschiedlichen Außentemperaturen. Es lässt sich schnell erkennen, wir dramatisch der Anstieg der Temperatur bis hin zu einem tödlichen Ausmaß tatsächlich ist.

Bitte gehen Sie nicht einfach vorbei, zögern Sie nicht, sondern handeln Sie! Das kann Leben retten.

 

Frühjahrsputz für’s Auto

Die ersten Sonnenstunden kündigen eine neue Jahreszeit an und mit ihr kommen auf den Autofahrer ein paar Aufgaben zu, die die Lebensdauer verlängern und die Sicherheit seines Fahrzeuges erhalten.

Herbst und Winter setzen ihrem Auto in vielerlei Hinsicht zu und wenn sich das Frühjahr ankündigt, ist das der perfekte Zeitpunkt, seinem Auto eine umfassende Behandlung zukommen zu lassen. Aber der Reihe nach – ein paar Tips und Hinweise und wir arbeiten uns von außen nach innen vor.

Räder und Reifen:

Man sagt aus Erfahrung, dass Räder / Reifen jeweils für den Zeitraum von „O“ bis „O“ aufgezogen werden sollten. Heißt im Klartext: Ostern bis Oktober werden Sommerreifen gefahren und von Oktober bis Ostern steigt man auf Winterreifen um. Warum es sich nicht anbietet, z.B. durchgängig auf Winter- oder Sommerreifen zu fahren haben wir in unserem Infothema Winterreifen ausgiebig beschrieben.

Das heißt also, je nach Wetterlage und kalendarischem Osterfest steht in der Regel im März/April der Wechsel von Winter- auf Sommerreifen an. Halten sie dabei ein wenig die Wetterprognosen im Auge, so dass sie nicht von einem späten Wintereinbruch überrascht werden. Beim Wechsel der Räder sollten die abmontierten Räder gut gereinigt werden und danach trocken und am besten im Liegen eingelagert werden. Fragen Sie uns gerne, wir erledigen das für Sie und prüfen auch gleichzeitig die Profiltiefe, um Sie beim nächsten Wechsel ggfs. frühzeitig darauf hinweisen zu können, dass vielleicht neue Reifen fällig sind.

Lack und Karosserie:

Das Salz-Wasser-Gemisch der Wintertage ist eine aggressive Mischung, die dem Fahrzeuglack zusetzt. Wird auch noch Split gestreut sind kleinere Kratzer fast unvermeidlich. Damit Ihr Fahrzeug von Salzresten befreit werden kann, ist es wichtig, dass die Vorwäsche möglichst viele Staub- und Dreckpartikel entfernt und diese bei der weiteren Reinigung möglichst nicht in den Lack hineingerieben werden und so feine Kratzer erzeugen.

Stellen an denen sich im Laufe der Zeit viel Dreck und Salzreste ansammeln können, sind z.B. auch die Radkästen und die Ablaufrinnen der Heck- und Motorklappe. Wenn Sie diese schon offen haben, schauen auch danach, ob sich Blätter und Nadeln darin angesammelt haben und ggfs. bereits angefangen haben, zu vermodern.

Sollten Sie eine Motorwäsche in Betracht ziehen, ist es sinnvoll darauf zu achten, dass der Wasserstrahl nicht auf die elektrischen Steckverbindungen trifft, so dass diese auch nach der Wäsche noch voll funktionsfähig sind.

Nach dem Autowaschen freut sich der Lack über eine Politur, so dass Wassertropfen abperlen und Schmutz weniger am Lack hängen bleibt.

Kofferraum:

Kommen wir nun zum Innenraum Ihres Autos. Finden Sie im Kofferraum vielleicht noch den Eiskratzer, den Kehrbesen, die dicken Schuhe und Handschuhe? Liegen da vielleicht auch noch die Schneeketten? Oder ist Ihnen aufgefallen, dass der Dachgepäckträger für die Skiausrüstung noch montiert ist? Ein guter Zeitpunkt, um all das bis zur nächsten Wintersaison in den Keller zu bringen. Sie werden sich wundern, was sich im Laufe der Zeit so alles im Auto ansammelt und wie oft Sie dafür in den Keller laufen müssen.

Windschutzscheibe:

Wie schon in unserem Info Thema Windschutzscheibe besprochen, sollte diese nicht nur von außen, sondern speziell auch von innen ab und an sauber gemacht werden. Die Ausdünstungen der unterschiedlichen Materialien im Auto bilden nach gewisser Zeit einen Film auf der Scheibe, der  bei Sonne oder Scheinwerferlicht zu erheblichen Blendeffekten führen kann. Also spendieren Sie auch hier ein paar Minuten bei Ihrem Frühjahrsputz und Sie haben wieder den Durchblick. Naja, und wenn Sie schon dabei sind, ist mein ein paar wenigen Handgriffen auch schnell das Armaturenbrett, samt Anzeigen, Hebel und Knöpfen vom Staub der Wintermonate befreit.

Klimaanlage:

Die Filter der Klimaanlage werden im Laufe eines Winters und auch des Sommers (speziell der Pollenfilter) viel beansprucht. Lassen Sie diese regelmäßig wechseln und 1-2x pro Jahr die Klimaanlage reinigen. Das macht die Innenraumluft in Ihrem Auto besser und gesünder.

Fußmatten:

Sie werden immer mit Füßen getreten, erfüllen aber einen wichtigen Job, in dem sie den Dreck unserer Schuhe und die Nässe der Wintertage aufnehmen. Gönnen Sie diesen eine Wäsche z.B. mit dem Dampfstrahler, aber stellen Sie bitte sicher, dass sie vollkommen trocken sind, bevor Sie sie wieder in Ihr Auto legen (sonst beschlagen die Scheiben, es kann Schimmel entstehen etc.)

Ja, so ein Frühjahrsputz erfordert schon ein wenig Einsatz, aber mal ganz im Ernst: Ist es nicht toll, sich in ein quasi neues Auto zu setzen und die ersten Sonnenstrahlen zu genießen?

Wir wünschen Ihnen von Spass dabei und allzeit gute Fahrt!

Blinker – oder Fahrtrichtungsanzeiger ?

Blinker – oder Fahrtrichtungsanzeiger ?

In der StVo ist klar geregelt, dass jedes Fahrzeug mit einem Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker) ausgestattet sein muss:

StVO § 54 (1) besagt: „Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger müssen mit Fahrtrichtungsanzeigern ausgerüstet sein. Die Fahrtrichtungsanzeiger müssen nach dem Einschalten mit einer Frequenz von 1,5 Hz ± 0,5 Hz (90 Impulse ± 30 Impulse in der Minute) zwischen hell und dunkel sowie auf derselben Fahrzeugseite – ausgenommen an Krafträdern mit Wechselstromlichtanlage – in gleicher Phase blinken. Sie müssen so angebracht und beschaffen sein, dass die Anzeige der beabsichtigten Richtungsänderung unter allen Beleuchtungs- und Betriebsverhältnissen von anderen Verkehrsteilnehmern, für die ihre Erkennbarkeit von Bedeutung ist, deutlich wahrgenommen werden kann. Fahrtrichtungsanzeiger brauchen ihre Funktion nicht zu erfüllen, solange sie Warnblinklicht abstrahlen.“

Auch wenn der Fahrtrichtungsanzeiger gemeinhin als Blinker bezeichnet wird, ist der ursprüngliche Name der sehr viel wörtlich zu nehmende. Bewegen Sie sich als Fahrzeughalter im Straßenverkehr, sind Sie verpflichtet, die Absicht einer Fahrtrichtungsänderung mittels des Blinkers den anderen Verkehrsteilnehmern mitzuteilen. Dies geschieht in der Hauptsache, um Kollisionen durch unerwartete Fahrwege zu vermeiden.

So ist z.B. das Abbiegen oder der Spurwechsel mit Hilfe des Setzens des Blinkers anzuzeigen. Der Blinker muss dazu mindestens 3x blinken. Viele Autos haben inzwischen genau dieses 3-fache Blinken durch einfaches Antippen des Blinkhebels integriert. Es ist also nicht viel, was ein Autofahrer tun muss, um Unfälle zu vermeiden.

Übrigens wussten Sie, dass das Einfahren in einen Kreisel ohne Blinken vorzunehmen ist, das Herausfahren allerdings schon? Auch bei einer abknickenden Vorfahrtsstraße ist der Blinker zu nutzen, wenn dieser gefolgt wird.

Wichtig ist auch, dass der Fahrtrichtungsanzeiger gesetzt wird, bevor man die Fahrtrichtungsänderung in die Wege leitet. Nur so haben andere Verkehrsteilnehmer die Chance, sich der Situation anzupassen und angemessen zu reagieren. Im Grunde stellt das Blinken die wichtigste Kommunikationsmöglichkeit zwischen den Verkehrsteilnehmern dar und sollte daher auf keinen Fall vergessen werden.

Im Rahmen der Absicherung einer Unfallstelle oder Panne, sowie beim Abschleppen oder um ein Stauende zu signalisieren und nachfolgende Autofahrer vor dem Auffahren auf das Stauende zu warnen, wird der Blinker als Warnblinkanlage verwendet. Hier blinken beide Blinker gleichzeitig uns signalisieren eine besondere Gefahrenlage. Entgegen der Meinung vieler, ist der Einsatz der Warnblinkanlage für das kurzzeitige Halten in zweiter Reihe oder bei einem Hochzeits-Fahrzeugkonvoi verboten und stellt im ersten Fall zudem eine Ordnungswidrigkeit dar.

Unser Tipp: Finger weg von Handy und anderen Dingen, die beim Autofahren ablenken, dafür lieber den Blinker wieder regelmäßig einsetzen. Ersetzen Sie kaputte Blinker sofort. Das ist im Sinne Ihrer und der Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer.

Wir wünschen Ihnen allzeit eine gute Fahrt!

Scheinwerfer – sehen und gesehen werden

Scheinwerfer – sehen und gesehen werden

In den letzten Jahren hat es in Sachen Scheinwerferlicht eine unglaublich rasante Entwicklung gegeben. Heute haben Scheinwerfer an einem Auto nicht nur eine wichtige Sicherheitsfunktion, sondern sind wahre Schmuckstücke und Designelemente. Aus der VW und AUDI Familie finden Sie einige Beispiele in unserer Galerie.

Es ist gefühlt noch gar nicht so lange her, dass man im Dunklen von leicht gelblich erleuchteten Fahrzeugen angestrahlt wurde. Leider waren diese Lichtquellen nicht wirklich effektiv. Oftmals haben diese Glühlampen nur wenige Meter weit geleuchtet, oftmals sogar geblendet und erinnerten eher an ein Teelicht hinter Glas. Wenn Sie im heutigen Straßenverkehr nachts auf einen Oldtimer treffen, werden sie diesen meist schon durch die wenig hellen Strahler erkennen. Als die normale Glühlampe mehr und mehr dem Halogenlicht gewichen sind, konnte man Mitte der 1960er Jahre von einem Quantensprung in der Ausleuchtung der Fahrbahn sprechen. Das Edelgas Halogen leuchtet effizienter und heller, da der gelbliche Farbton einem weiß gewichen ist.

Mit Einführung des Xenon-Lichtes Anfang der 1990er Jahre wurde nun die Effizienz um ein 2-faches gesteigert bei rund 1/3 weniger Energieverbrauch gegenüber einer Halogenlampe. Es galt zu diesem Zeitpunkt als das non-plus-ultra der Scheinwerfertechnik. Mit dem Xenonlicht kommt man dem normalen Tageslicht sehr nah und daher wird es auch bei den entgegenkommenden Autofahrern als angenehm und nicht blendend empfunden. Wichtig hierbei und daher auch nur zusammen beim Autokauf konfigurierbar ist die Scheinwerferwaschanlage. Diese ist beim Einsatz von Xenonlicht zwingend vorgeschrieben, um aufgrund von Schmutzpartikeln ein Blenden der sehr hellen Scheinwerfer zu vermeiden. Außerdem,  und da stimmen Sie uns sicher zu, können saubere Scheinwerfer auf jeden Fall heller leuchten, als verschmutzte.

2008 war der AUDI R8 das erste Serienfahrzeug, beim dem LED-Lichte als Frontscheinwerfer mit einer EU Sondererlaubnis erlaubt waren. Vorher durfte diese Technik nur in den Rückleuchten von Autos verbaut werden. Eine Lebensdauer von rund 10-20.000 Stunden lassen hier darauf schließen, dass LEDs das Leuchtmittel für ein ganzes Autoleben sein können. Aufgrund der Vielzahl der Anordnungsoptionen der viel kleineren und Platz sparenden LEDs, stellen im heutigen Autodesign die Front- und Heckscheinwerfer einen entscheidenden Faktor für das Fahrzeugdesign dar. Der „böse Blick“ kann so auf vielfältige Weise und Gusto realisiert werden. Selbst sich bewegende Leuchtbänder (z.B. Blinker im Heck des Audi oder auch des neuen Golf 8) sind heute möglich. Reflektoren in Form von spiegelnden Flächen und kleine Motoren sorgen je nach Lichtverhältnissen für die optimale Ausleuchtung der Fahrbahn, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Auch wenn bereits 1970 Citroen mit seiner Designikone DS21 das Kurvenfahrlicht in die Serienreife gebracht hat, kann man erste seit einigen Jahren behaupten, dass es in der breiten Serie Einzug gehalten hat. War es damals vom Einschlag des Lenkrades abhängig, wird heute durch eine ausgefeilte Sensorik (z.B. Querbeschleuningung) und Kameratechnik die Funktionen der LEDs gesteuert.

Gerade weil LED so kleine und effiziente Leuchtmittel sind, lassen sich diese vielfältig ab- und zuschalten, um so jederzeit eine optimale Sicht für den Fahrer und keine Störung der anderen im Straßenverkehr zu ermöglichen. Dieses Matrixlicht kann so sogar einzelne Bereiche des Leuchtkegels ausblenden, um ein Blenden zu verhindern. Selbst Reflektionen durch Wasser auf der Fahrbahn können so erkannt und für den Fahrer unschädlich gemacht werden. Auch wenn es derzeit noch ein recht teures Feature ist, wird dieser Art der Lichtsteuerung sicher die Zukunft gehören.

Übrigens: Die Pflicht, in jedem neu gebauten Fahrzeug ein Tagfahrlicht einzubauen, besteht bereits seit Februar 2011. Allein dieses Tagfahrlicht hat im Alltag viele Unfälle vermieden.

Wir wünschen Ihnen allzeit eine sichere Fahrt!

Wintereinbruch – Autofahrer und der Schnee

Ein Winterspaziergang, warm eingepackt und der Schnee knirscht unter den Schuhen. So ist idealerweise die Vorstellung eines perfekten Wintertages.

Für die Autofahrer sieht die Sache allerdings oftmals nicht so idyllisch aus. Schneefall bedeutet für jeden Verkehrsteilnehmer ein hohes Maß an Aufmerksam- und Sorgfältigkeit, das nicht nur freiwilliger Natur ist, sondern auch empfindliche Strafen nach sich ziehen kann.

Grundsätzlich ist der Autofahrer verpflichtet das Fahrzeug komplett von Schnee und Eis zu befreien. Nur ein Guckloch freizukratzen reicht bei weitem nicht aus und bei einem Unfall liegt grobe Fahrlässigkeit vor. Das kann sehr teuer werden. Unter „komplett frei“ versteht sich, dass das Dach, Motorhaube und Kofferraumdeckel, alle Scheiben, sowie Scheinwerfer und Nummernschild schneefrei sein müssen. Gerade Schnee- und Eisreste auf dem Dach können zu gefährlichen Geschossen werden, wenn sich diese ruckartig lösen und z.B. dem hinter Ihnen fahrenden Auto auf die Windschutzscheibe fliegen. Neben dem Schreck, den ein solcher Einschlag auslöst, kann es hierbei zu Glas- und Lackschäden kommen, die es zu vermeiden gilt. Schnee bedeckte Scheinwerfer behindern die Leuchtkraft, d.h. Sie selbst sehen weniger und werden auch von anderen nicht wahrgenommen. Nur einen kleinen Teil der Scheibe/n frei zu legen behindert Sie selbst in der Rundumsicht und erhöht die Unfallgefahr für Sie und andere Verkehrsteilnehmer.

Nicht umsonst regelt auch hier der Bußgeldkatalog entsprechende Strafen bei Verstoß gegen diese Vorschrift, und es kann bei einem Unfall auch zu strafrechtlichen Maßnahmen wegen Fahrlässigkeit kommen. Dem können Sie selbstverständlich vorbeugen und sich auch auf einen kommenden Wintereinbruch, mit dem man in den Wintermonaten jederzeit rechnen muss, vorbereiten.

Hierzu gehören entsprechende Utensilien wie ein kleiner Besen/Handfeger, um möglichst ohne Lackbeschädigungen sämtlichen Schnee vom Auto zu entfernen. Sollte sich unter dem Schnee eine Eisschicht auf den Scheiben gebildet haben, nutzen Sie einen handelsüblichen Eiskratzer oder entsprechende alkoholhaltige Enteiser. Erst wenn Sie die volle Sicht haben, sollten Sie Ihre Fahrt antreten. Sollte Ihr Fahrzeug längere Zeit stehen, ohne bewegt zu werden, lohnt sich auch hier das Schneeräumen, denn durch die Temperaturschwankungen wird der Schnee und das Eis zum Teil antauen und wieder festfrieren. Das eigentliche Enteisen vor einem Fahrantritt wird daher eher schwerer als leichter.

Da die Frage häufig gestellt wird, inwieweit es sinnvoll ist, warmes oder sogar heißes Wasser auf die Scheibe zu schütten, um diese zu enteisen, ist hier ganz klar gesagt: Machen Sie das nicht! Der hohe Temperaturunterschied zwischen einer kalten Windschutzscheibe und dem Wasser ist so hoch, dass es zu extremen Spannungsbewegungen in der Scheibe kommt, die die Scheibe zum Reißen bringen kann. Bleiben Sie also besser bei den konventionellen Methoden und nehmen sich vor Fahrtantritt ein paar Minuten mehr Zeit, um Ihr Auto fahrbereit zu machen. Das bedeutet mehr Sicherheit im Straßenverkehr und eine stressfreie Ankunft.

Ein paar kleine Tipps, die große Wirkung auf die Sicherheit im Straßenverkehr haben. Wir wünschen Ihnen Durchblick und allzeit eine gute Fahrt!

Haben Sie den Durchblick?

Haben Sie den Durchblick?

Kennen Sie das auch? Es ist dunkel, es regnet und Sie sehen nichts mehr durch Ihre Windschutzscheibe. Die Scheibe ist beschlagen, die Wischerblätter müssten ausgetauscht werden und alles, was Sie noch sehen, sind Schlieren und Sie werden von jedem entgegenkommenden Fahrzeug geblendet.

Ein Szenario, das jeder Autofahrer schon einmal erlebt hat. Speziell in den Herbst- und Wintermonaten kommt es häufig vor.

Warum beschlagen die Scheiben nun bei kalten Temperaturen mehr als dann, wenn es warm ist? Grundsätzlich kann warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen, als es die kalte Luft kann. Ist also bei kalten Temperaturen die Luftfeuchtigkeit hoch, z.B. bei Regen durch die Kleidung, die wir mit ins Auto nehmen, kann diese von der Luft nicht aufgenommen werden und schlägt sich als Film auf der Windschutzscheibe nieder.

Um dies möglichst zu vermeiden, ist es hilfreich, bei fallenden Temperaturen alle Dinge, die im Auto lagern und dort nicht gebraucht werden, aus dem Auto heraus zu räumen. Hier gilt es vor allem diejenigen Dinge zu entfernen, die Feuchtigkeit halten – so z.B. Kleidung, Decken.

Werfen Sie auch einen Blick unter Ihre Motorhaube und entfernen aufgesammeltes Laub aus den Ablaufrinnen, gleiches auch bei der Heckklappe. Werfen Sie bei Gelegenheit auch einmal einen Blick auf die Fenster und deren Dichtungen. So können Sie recht einfach Quellen für Feuchtigkeit in Ihrem Auto erkennen und beseitigen.

Sparen Sie nicht am falschen Ende und schalten Sie bei diesen Verhältnissen die Klimaanlage an. Diese ist in der Lage den Fahrgastraum zu entfeuchten. Richten Sie dabei auch so viele Luftdüsen wie möglich auf die beschlagene Windschutzscheibe, um diese schnellstmöglich frei zu bekommen. Bitte investieren Sie 30-60sec. Zeit, bis sie mit freigeblasener Scheibe losfahren können.

Des Weiteren sollte die Windschutzscheibe nicht nur von außen (z.B. wegen Insektenresten), sondern auch von innen regelmäßig gereinigt werden. Ist diese verschmutzt, führt bereits dieser dünne Grauschleier zu erheblichen Blendeffekten durch das Licht entgegenkommender Fahrzeuge oder aber die tiefstehende Sonne. Zum kompletten Blindflug kann eine schmutzige Windschutzscheibe führen, wenn neben diesem Grauschleier von innen, schlechte Wischblätter (porös und/oder eingerissen) bei Regen das Wasser nur verschmieren, aber nicht von der Scheibe abziehen. Insektenreste wirken verstärkend, da diese auf der Scheibe verteilt werden.

Gummifußmatten sind bei Schmuddelwetter praktisch, um den Teppich im Fußraum zu schonen. Diese sollten aber regelmäßig getrocknet werden, um auch hier keine zusätzliche Feuchtigkeit im Auto zu halten.

Ein paar kleine Tipps, die große Wirkung auf die Sicherheit im Straßenverkehr haben. Wir wünschen Ihnen Durchblick und allzeit eine gute Fahrt!

Jedes Jahr wieder – Reifenwechsel vor dem Winter – warum eigentlich?

Jedes Jahr wieder – Reifenwechsel vor dem Winter – warum eigentlich?

Allgemein sagt man, dass Ihr Auto von O(ktober) bis O(stern) mit Winterreifen fahren soll bzw. muss. Mit Änderung der Straßenverkehrsordnung von 2010 werden die Witterungsverhältnisse, bei denen Winterreifen oder M+S Reifen gefahren werden müssen, genauer beschrieben. Danach spricht man von „winterlichen Verhältnissen“ bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte. Wer bei diesen Bedingungen sein Auto bewegt, ist verpflichtet, dies mit Winterreifen oder M+S Reifen zu tun. Wer Fahrten bei dieser Witterung vermeiden kann, ist demnach nicht verpflichtet, einen Reifenwechsel zu vollziehen, muss dann aber z.B. auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen.

Aber mal ehrlich, wer kann so sicher behaupten, sein Fahrzeug grundsätzlich bei diesem Wetter stehen zu lassen?

Die Frage von einem Reifenwechsel hat  ja auch nicht nur etwas mit der eigenen Sicherheit zu tun, sondern ist auch eine Frage der möglichen Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Folgendes sollte sich jeder Autofahrer grundsätzlich vor Augen halten – und das gilt für Sommerreifen genauso wie für Winterreifen: Die Auflagefläche aller 4 Reifen insgesamt entspricht ca. der Standfläche einer Person mit Schuhgröße 44, also max. der Fläche von 4 Postkarten. Auf diese kleine Fläche werden weit mehr als 1t Gewicht verteilt. Allein hieran kann man schon erkennen, welch enorme Arbeit Autoreifen leisten müssen.

Im Winter kommen zu dieser Arbeit weitere Faktoren hinzu, die die Beschaffenheit von Winterreifen maßgeblich beeinflussen:

1) Niedrige Temperaturen haben einen großen Einfluss auf die Elastizität der Gummimischung Ihres Reifens. Wenn Sie schon einmal ein professionelles Autorennen im TV gesehen haben, ist Ihnen sicher nicht entgangen, dass die genutzten Reifen durch Heizdecken vorgewärmt und in der – aus diesem Grund so genannten – Aufwärmrunde weiter auf Temperatur gebracht werden. Warum macht man das? Je wärmer der Gummi ist, desto höher ist der Reibwert zwischen dem Gummi und dem Untergrund. Die Reifen kleben förmlich auf der Straße. Klar, dass es auch hier nicht bis hin zum flüssigen Gummi geht und ab einer entsprechend hohen Temperatur der Gummi Eigenschaften entwickelt, die man beim Autofahren nicht mehr gebrauchen kann.

Aber sprechen wir nicht von den Extremtemperaturen, sondern eher von denen, die wir hier im mitteluropäischen Raum in der Regel erreichen. Bereits bei ca. 7°C und darunter fängt der Reifengummi an, hart zu werden. Um dies möglichst lange zu verhindern, wir die Gummimischung für Winterreifen, die ja in niedrigen Temperaturen zum Einsatz kommen, generell weicher gewählt, als bei Sommerreifen. Das erklärt auch, weshalb es nicht sinnvoll ist, heruntergefahrene Winterreifen, als Sommerreifen zu nutzen. Denn hier kehrt sich der Effekt bei zu hohen Temperaturen und einer zu weichen Gummimischung für diese ins Gegenteil um. Das bedeutet, der Reifen wird so weich, dass er keine Spurtreue mehr hat und man damit sozusagen schwimmt. Reifen sollten nicht älter als 6 Jahre sein, denn mit der Zeit verliert die Gummimischung ihre Elastizität.

2) Grundsätzlich sind Winterreifen mit einem gröberen und tieferen Profil ausgestattet. In den Wintermonaten kommt es vermehrt zu Schnee und auch Schneematsch. Dieser lose Untergrund in Verbindung mit den niedrigen Temperaturen erfordert dieses gröbere Profil, um das Fahren zu ermöglichen. Ähnlich wie bei Ihren Winterschuhen, sind Winterreifen auf diese Weise sicherer. Neben den groben Bestandteilen finden sich im Profil von Winterreifen viele kleine Profileinschnitte, die sogenannten Lamellen. Diese verzahnen sich mit der Fahrbahn, um möglichst hohen Grip zu erhalten. Das geht nur, wenn diese „beweglich“ also elastisch sind – auch bei niedrigen Temperaturen, wie oben beschrieben.

3) Luft dehnt sich bei Wärme aus und zieht sich bei Kälte zusammen. Dieses Prinzip spielt beim Reifendruck eine große Rolle, denn so kann es bei einem Kälteeinbruch schnell dazu kommen, dass der Reifendruck zu gering ist (die Luft im Reifen zieht sich zusammen). Fehlt Luft im Reifen, beult sich dieser zu den Seiten hin aus und die Seiten werden belastet. Diese sind allerdings dafür nicht ausgelegt, sondern sollen den Seitenhalt gewährleisten. Zusätzlich dazu kommt es zu einem Walgen des Reifengummis (erhöhter Rollwiderstand), denn das Material erhält wie bei einem schlaffen Fußball mehr Auflagefläche als aufgepumpt, gegen die angearbeitet werden muss. Dieses Walgen verletzt die Struktur und den Aufbau des Gummis und führt dazu, dass der Reifen platzen kann.  Des Weiteren führt das Walgen, also das Anarbeiten gegen den Reifengummi, zu einem höheren Verbrauch. Daher also unsere Bitte: Kontrollieren Sie alle 14 Tage Ihren Reifendruck und speziell dann, wenn es zu größeren Temperaturunterschieden gekommen ist. Grundsätzlich gilt: Im Winter eher einen höheren Reifendruck fahren! Genauere Angaben finden Sie in Ihrer Bedienungsanleitung, als Aufkleber in der Fahrertür oder dem Tankdeckel.

4) Die beiden o.g. Punkte erklären bereits ausführlich, warum Winterreifen eine besondere Bedeutung zukommt, daher auch an dieser Stelle unser Hinweis: Fahren Sie nie gleichzeitig mit einer Mischung aus Sommer- und Winterreifen auf Ihrem Fahrzeug. Die Anforderungen an die Beschaffenheit sind so hoch, dass im Winter Winterreifen und im Sommer Sommerreifen Ihre Wahl sein sollten. Dies gilt auch für die weitläufig genannte Idee, die abgefahrenen Winterreifen im Sommer weiter zu nutzen.

Der Vollständigkeit halber wollen wir es nicht versäumen, kurz auf mögliche Auswirkungen bei einem Unfall hinzuweisen. Sollten Sie bei winterlichen Witterungsverhältnissen mit Sommerreifen unterwegs sein geht im Falle eines Unfalles die Versicherung von grober Fahrlässigkeit aus. Dies wiederum führt zu einer Leistungskürzung.

Sollten Sie der Geschädigte sein, führt das Verletzen der Winterreifenpflicht zu einer Mithaftung, denn allein das Halten/Führen eines Kraftfahrzeuges birgt eine Gefahr des Betriebes, die bei einem Verstoß gegen die STVO erhöht wird. (keine Rechtsberatung – weitere rechtl. Folgen/Auswirkungen klären Sie bitte mit Ihrer Versicherung).

Übrigens, es wird inzwischen auch im Bußgeldkatalog reflektiert, wie wichtig Winterreifen sind. So kommen durchaus mehrere Aspekte in Frage, die die Konsequenzen für das fahren ohne Winterreifen erheblich verschärfen:

Fahren ohne Winterreifen bei winterlichen Verhältnissen: 60,- EUR – 1 Punkt
…dabei wurden andere behindert:                                      80,- EUR – 1 Punkt
…dabei wurden andere gefährdet:                                    100,- EUR – 1 Punkt
…dabei kommt es zu einem Unfall:                                   100,- EUR – 1 Punkt
Sollten Fahrer und Halter nicht identisch sein, kommt aktuell auch ein Bußgeld von 75,- EUR sowie 1 Punkt auf den Halter zu. An dieser Stelle hilft auch Unwissenheit nicht, denn diese Konsequenzen wurden 2017 in Kraft gesetzt.

Fazit: Folgen Sie der Empfehlung Winterreifen im Winter – Sommerreifen im Sommer.

 

Tipps für die sichere Fahrt im Herbst

Tipps für die sichere Fahrt im Herbst

Verhaltensempfehlungen für die kalte Jahreszeit

  • Wildwechsel: Der Herbst ist die Hochsaison für Wildunfälle auf deutschen Straßen. Gerade in den frühen Morgenstunden und am Abend kommt es von Mitte September bis in den Winter hinein zu Zusammenstößen zwischen Mensch und Tier. In bewaldeten Gebieten also Fuß vom Gas! Wenn Sie ein Tier auf der Fahrbahn sehen, dann bremsen Sie ab und hupen, anstatt sich und andere durch hektische Ausweichmanöver zu gefährden. Bei einem Zusammenprall müssen Sie auch schon bei kleineren Geschwindigkeiten mit einem Totalschaden rechnen. In diesem Fall rufen Sie die Polizei und idealerweise das Forstamt.
  • Sonneneinstrahlung: Im Herbst steht die Sonne tief am Himmel, sodass Sie mehr als noch im Sommer geblendet werden. Bei diesem Einfallswinkel hilft selbst die Sonnenblende meist nichts. Darum halten Sie am besten immer eine Sonnenbrille griffbereit. Haben Sie empfindliche Augen, so empfiehlt sich eine Spezialbrille mit Blendschutz vom Optiker.
  • Schlechte Sicht: Aufgund von Nebel und früh einbrechender Dunkelheit müssen Sie nicht nur dafür sorgen, gut zu sehen, sondern auch dafür, gut gesehen zu werden. Deswegen sollten Sie von Herbst bis Frühling durchgängig mit eingeschalteten Scheinwerfern fahren – in anderen Ländern ist das sogar Pflicht. Lassen Sie die Lichtanlage spätestens zum Herbstanfang in der Autowerkstatt warten und reinigen Sie die Scheinwerfer regelmäßig mit einem Schwamm.
  • Nebel: Bei dichtem Nebel gilt die Faustregel: Sichtweite ist gleich Fahrtgeschwindigkeit. Bei einer Sichtweite von etwa 50 Metern fahren Sie also besser nicht mehr als 50 Stundenkilometer. Als Orientierung dienen Ihnen die Abstandspfosten am Straßenrand. Achtung: Die Nebelschlussleuchte dürfen Sie erst bei Sichtweiten unter 50 Metern einschalten.
  • Bauernglatteis: Bei diesem Phänomen handelt es sich um Lehm und Erde von landwirtschaftlichen Fahrzeugen, die sich zu einem glitschigen Film vermengt haben. Halten Sie auf Landstraßen danach Ausschau und fahren Sie langsam!
  • Herbststürme: Kein Sturm ist so stark, dass er dem Auto etwas anhaben kann? Ja und nein. Direkt von Sturmböen betroffen sind Pkws normalerweise nicht, aber von herabfallenden Ästen getroffen werden Sie indessen schon. Parken Sie also nicht unter Bäumen, vor allem nicht unter alten Pappeln mit morschen Ästen.
  • Rutschige Fahrbahn: Glatteis, nasses Laub und herunterfallende Früchte machen im Herbst die Autofahrt zur Schlitterpartie. Rechnen Sie mit dem ersten Glatteis auch schon im Frühherbst, speziell im Bereich von Brücken sowie in Waldschneisen. Für eine sichere Fahrt im Herbst ist es wichtig, die Straße und deren Belag genau im Auge zu behalten und besonders vorausschauend zu fahren. Überholen Sie zum Beispiel nicht in Kurven oder an Stellen mit schlechter Sicht der Gegenfahrbahn.
  • Überschwemmte Straßen: Um die Kontrolle beim Aquaplaning zu behalten, sollten Sie sich zunächst an das vorgeschriebene Tempolimit bei Nässe halten. Vergrößern Sie außerdem den Sicherheitsabstand zum Vordermann, sodass es beim Aquaplaning nicht sofort zu einem Zusammenprall kommt. Sollten Sie dennoch die Kontrolle verlieren, dann fahren Sie am besten geradeaus weiter, anstatt unkontrolliert auszuweichen