Elektrisch Mobil auch im Servicefall

Elektrisch Mobil auch im Servicefall

Elektrische Ersatzfahrzeuge

Als Ersatzfahrzeuge, um Sie im Servicefall mobil zu halten, stehen Ihnen 3 Vorführwagen und 3 Werkstattersatzwagen zur Verfügung: Audi E-tron, VW E-Golf und E-up!* E-Bike und E-Roller* Zusätzlich können Sie aber auch einen Elektro Roller oder ein E-Bike nutzen, falls Sie nur eine kurze Strecke zurückzulegen haben wenn Ihr Wagen im Service ist.

*Verfügbarkeit kann variieren.

Darin sind wir ausgezeichnet

Darin sind wir ausgezeichnet

Einmal jährlich verleiht die AUDI AG den Titel Audi Top Service Partner an Audi Partner, die vor allem mit herausragender Qualität, Kompetenz und überdurchschnittlichem Service glänzen. Wir sind dabei und dürfen uns deshalb Audi Top Service Partner 2020 nennen.

Als Audi Top Service Partner 20201 bieten wir Ihnen Service und Dienstleistungen auf hohem Niveau: Freuen Sie sich auf top-qualifizierte Mitarbeiter und effiziente Reparaturmethoden, die für eine schnelle und reibungslose Abwicklung Ihrer Aufträge sorgen. Besonders hohe Ansprüche stellen wir zudem an eine umfassende Beratung zu Audi Original Zubehör.

Das Cargo eBike.

Das Cargo eBike.

Innovative Transportlösung für die letzten Kilometer. Das Cargo eBike.

Mit dem neuen Cargo e-Bike erledigen Handwerker kleine Reparaturen schnell und zuverlässig. Egal, wo Sie täglich unterwegs sind – im verkehrsberuhigten Studentenviertel, in einer weitläufigen Industrieanlage oder in engen Altstadtgassen: Auf dem multifunktionalen Lastenrad mit Automatikgetriebe und Pedelecunterstützung fahren Sie zügig und bequem von Einsatzort zu Einsatzort.

  • Reichweite, max. 100 km
  • Batteriekapazität 500 Wh Ladezeit (AC bis 80 %/AC bis 100 %) 03:00 h/4:30 h
  • Motorleistung, max. 250 W (48 V)
  • Höchstgeschwindigkeit, unterstützt 25 km/h
  • Nutzlast, max. 210 kg (Fahrer und Gepäck)
  • Laderaumvolumen, max. 0,5 m³
  • Ladefläche, max. Eurobox kompatibel
Öffentliches Laden

Öffentliches Laden

Ob es nun die Freiheit ist, auch sehr lange Strecken mit dem Elektroauto fahren zu können oder die Flexibilität, zwischendurch laden zu können, wenn Sie sowieso gerade eine Pause machen. Oder ob es vielleicht einfach um eine Alternative geht, falls Sie zuhause keine eigene Lademöglichkeit haben sollten. Was auch immer für Sie persönlich wichtig ist – in allen drei Fällen ist die öffentliche Ladeinfrastruktur entscheidend.

Schon jetzt sind viele Ladestationen in Deutschland verfügbar!

Schnellladen auf der Langstrecke: Das IONITY-Netzwerk

Damit Sie die Langstreckenfähigkeit Ihres Audi e-tron⁴ voll auskosten können, engagiert sich Audi am Aufbau eines leistungsstarken Netzes an Ladestationen entlang der europäischen Hauptverkehrsachsen. IONITY ist ein Unternehmen, das ein Schnellladenetzwerk an Fernstraßen und Autobahnen in 25 europäischen Ländern aufbaut und betreibt. Das High-Power-Charging (HPC)-Netzwerk mit Ladeleistungen von bis zu 350 kW ermöglicht damit Elektromobilität auf Langstrecken. Über den e-tron Routenplaner werden die Ladestopps automatisch eingeplant. 30 Minuten genügen, um die Hochvoltbatterie des Audi e-tron⁴ für eine langstreckentaugliche Reichweite aufzuladen – dabei nutzt der Audi e-tron⁴ eine Ladeleistung von bis zu 150 kW.

Bis 2020 sollen rund 400 IONITY-Stationen mit durchschnittlich 6 Ladepunkten in 25 Ländern Europas verfügbar sein
Komfortabler Zugang 24 Stunden am Tag, 7 Tage in der Woche
Bequeme Abrechnung über den e-tron Charging Service

Sind Sie auf den Winter vorbereitet?

Sind Sie auf den Winter vorbereitet?

Gerade jetzt wechseln die Temperaturen oft von Plus- auf Minusgrade und machen daher die Straßen gefährlich glatt. Haben Sie vorgesorgt? Wintercheck: Wischwasser aufgefüllt – natürlich mit Frostschutz? Eiskratzer dabei? Standheizung funktioniert?

Winterreifen? Haben Sie bereits Winterreifen auf Ihrem Auto? Seit geraumer Zeit ist Winterbereifung oder Ganzjahresreifen zur Pflicht geworden. Sie können sich gerne an der O(ktobert) bis O(stern) Regel orientieren.

Gerade in den Morgen- und Abendstunden bitten wir Sie daher um erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht. Sollten wir Ihnen beim Wintercheck Ihres Fahrzeuges behilflich sein können, kommen Sie gerne bei uns vorbei.

Wir wünschen Ihnen allzeit eine gute und sichere Fahrt durch die kalte Jahreszeit.

Ihr Autohaus Zeiger-Team

Der Winter kommt mit Schnee und Eis

Der Winter kommt mit Schnee und Eis

und wir sind – wie immer – gut vorbereitet!

Am letzten Wochenende hatten wir unsere Winteraktion zum Tausch der Winterräder, so dass auch unsere Kunden sicher in und durch den Winter kommen.

In unserem Schaufenster macht sich die Freude auf den Schnee, den anstehenden Winterurlaub und die kalte Jahreszeit bemerkbar. Ein lieber Kunde unseres Autohauses hat uns aus seiner aktiven Zeit als Masters Weltcup Skirennläufer ein paar Leihgaben für die Dekoration überlassen. Am liebsten würde man doch direkt in den Schnee damit starten, oder?

Wir wünschen Ihnen einen guten Start in den Winter und sollte Ihr Auto noch einen Wintercheck benötigen, sind wir gerne für Sie da.

Ihr Autohaus Zeiger-Team

Näheres über Ulrich Colloseus erfahren Sie auf seiner Homepage.

Die Nebelschlussleuchte und ihr Einsatz

Die Nebelschlussleuchte und ihr Einsatz

Die Nebelschlussleuchte – gut gemeint, oft falsch genutzt

Wer kennt das nicht? Es regnet stark, vorausfahrende Fahrzeuge erzeugen einen Nebel aus Gischt und ein besonders vorsichtiger Autofahrer schaltet seine Nebelschlussleuchte ein. Sie fühlen sich geblendet und fragen sich, warum tut er das?

Seit Erstzulassung im Jahr 1991 ist die Ausstattung eines Fahrzeuges mit einer Nebelschlussleuchte Pflicht. In der Regel ist es nur eine besonders hell leuchtende (bis zu 40x stärker als das normale Rücklicht) rote Lampe im Rahmen der Rückbeleuchtung eines Autos. Warum nur eine Leuchte? Da diese stark leuchtet (um bei Nebel auch wirklich gesehen zu werden), kann sie leicht mit den Bremsleuchten verwechselt werden. Hier hat man also mit nur einer Leuchte versucht, zu den Bremsleuchten (2-3 Leuchten) eine Unterscheidung zu finden.

Wann ist nun das Einschalten der Nebelschlussleuchte notwendig bzw. Pflicht?

Die StVO gibt hierzu eine klare Richtlinie in §17,3: „Nebelschlussleuchten dürfen nur dann benutzt werden, wenn durch Nebel die Sichtweite weniger als 50 m beträgt.“ Als Orientierung, wie weit 50m sind, können Sie als Autofahrer die schwarz-weißen Leitpfosten heranziehen. Die Entfernung zwischen zwei solcher Pfosten beträgt genau 50m. Sehen Sie also weniger als diese 50m weit, dann darf bzw. muss die Nebelschlussleuchte eingeschaltet werden. Diese Verhaltensregel dient vor allem dem nachfolgenden Verkehr als Orientierung und natürlich Ihnen zur Sicherheit, damit kein herankommendes Auto das Ihre übersieht.

Was die meisten Autofahrer nicht wissen ist, dass die StVO in §3 auch die maximale Geschwindigkeit bei eingeschalteter Nebelschlussleuchte vorgibt: Bei einer Sichtweite unter 50m – also die Bedingung, bei der auch die Nebelschlussleuchte einzuschalten ist – beträgt die maximal zulässige Geschwindigkeit 50km/h.

Demzufolge werden auch Bußgelder für erhöhte Geschwindigkeit trotz eingeschalteter Nebelschlussleuchte und die unsachgemäße Nutzung dieser verhängt.

Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt durch die Herbstzeit und bei Fragen zu diesem oder anderen Themen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Hitze im Auto

Hitze im Auto

Bitte keine Kinder und Tiere im Auto bei Hitze!

Immer wieder liest man, dass Passanten beherzt eingreifen und eine Autoscheibe einschlagen, weil sich bei hohen Temperaturen im Fahrzeug ein Kind oder Hund befindet.

Eigentlich sollte es für jeden klar sein, dass sich das Auto aufgrund der vielen Fensterflächen, ggfs. dunkler Ausstattung und vor allem ohne Fahrtwind enorm schnell aufheizt. 42°Grad Celsius sind bereits nach nur 30min erreicht, wenn es eine Außentemperatur von 26°Grad Celsius hat. Das ist bereits eine Temperatur, die je nach Konstitution lebensgefährlich werden kann. Sensibilisieren Sie die Personen in Ihrer persönlichen Umgebung dafür, dass sie niemanden – auch nicht für ein paar Minuten – im Sommer allein in einem geschlossenem Auto zurück lassen.

Was kann man machen, wenn man sieht, dass ein Kind oder Tier in einem geschlossenen Auto sitzt? Sollte es ein Parkplatz eines Einkaufszentrums oder Supermarktes handeln und keine Gefahr für Leib und Leben des Insassen bestehen, lassen Sie den Halter des Fahrzeuges umgehend ausrufen.

Ist allerdings Gefahr in Verzug und Sie selbst wollen/können das Fahrzeug nicht z.B. durch das Einschlagen eines der Fenster öffnen können, so rufen Sie bitte schnellstmöglich die Polizei, die das dann umgehend durchführen und parallel einen Krankenwagen zur Erstversorgung organisieren kann.

Nachfolgend sehen Sie die Temperaturentwicklung in einem Auto, bei unterschiedlichen Außentemperaturen. Es lässt sich schnell erkennen, wir dramatisch der Anstieg der Temperatur bis hin zu einem tödlichen Ausmaß tatsächlich ist.

Bitte gehen Sie nicht einfach vorbei, zögern Sie nicht, sondern handeln Sie! Das kann Leben retten.

 

Aquaplaning heißt auch Wasserglätte – warum eigentlich?

Aquaplaning heißt auch Wasserglätte – warum eigentlich?

Nicht nur Schilder weisen häufig auf Aquaplaning hin, man hört es auch immer wieder in den Verkehrsmeldungen: Es wird vor Aquaplaning gewarnt, aber was ist das eigentlich genau? Was sind die Auswirkungen und warum ist das so gefährlich?

Aquaplaning nennt man landläufig auch Wasserglätte, weil sich die Fahreigenschaften des Autos ähnlich wie auf Eisglätte anfühlen. Man verliert die Bodenhaftung und gleitet über einen Wasserfilm, der ein Lenken unmöglich macht. Wie auf einer Eisfläche rutscht das Fahrzeug unkontrolliert über diesen Wasserfilm. Das liegt daran, dass sich bei viel Wasser auf der Straße vor den Rädern eine Art Bugwelle aufbaut, die sich wie ein Keil zwischen Asphalt und Reifen schiebt. Damit verliert der Reifen den Bodenkontakt und damit auch jede Haftung. Lenken ist unmöglich. Wird das Wasser auf der Fahrbahn wieder weniger, baut sich die Bugwelle ab, der Reifen erhält wieder Bodenkontakt und das Auto kann kontrolliert werden.

Welche Faktoren beeinflussen nun dieses Verhalten? Welche davon können wir selbst beeinflussen?

Sicherlich maßgeblich ist der Reifen. Speziell Sommerreifen sind für eine hohe Wasserverdrängung ausgelegt, was man an dem häufig V-förmigen Design sehen kann. Mit dieser Struktur wird Wasser von der Mitte der Auflagefläche an den Reifenrand und von dort weg transportiert. Je besser also das Profildesign, desto besser die Verdrängung des Wassers. Sicher werden hier Kompromisse zwischen der Haftung und der Wasserverdrängung gemacht, um einen entsprechend optimalen Einsatz der Reifen zu gewährleisten.

Demnach ist leicht zu verstehen, dass auch die Profiltiefe eine große Rolle spielt. Ist das Profil tief kann dadurch viel Wasser vom Reifen über den Rand hinweg abgeleitet werden. Das ist bei einem geringen Profil nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Des Weiteren sind breite Reifen eher für Aquaplaning anfällig, da diese eine größere Auflagefläche haben und somit die Bugwelle eher entsprechen kann. Ein schmaler Reifen „schiebt“ demnach wesentlich weniger Wasser vor sich her und teilt es im Idealfall eher, als dass ein Wasserkeil entsteht (ähnliches Prinzip findet sich beim Skifahren im Tiefschnee – dort wird vorzugsweise mit sehr breiten Ski gefahren, um auf dem Schnee zu bleiben, wobei schmalere Schnee in die Oberfläche einsinken).

Analog verhält es sich mit dem Reifendruck. Ist dieser zu niedrig, erhöht sich die Auflagefläche, ein Aufschwimmen wird wahrscheinlicher.

An sich naheliegend ist der Faktor Geschwindigkeit. Ein Reifen ist immer nur in der Lage, eine bestimmte Wassermenge pro Zeit zu verdrängen. Je schneller demnach gefahren wird, desto schneller müsste das Reifenprofil die Wassermenge ableiten. Dabei kommt dieser an eine entsprechende Grenze, ist diese überschritten, entsteht Aquaplaning.

Zu den genannten Faktoren kommen weitere, die wir nicht in der Lage sind, zu beeinflussen. Hier ist ganz eindeutig die Fahrbahnbeschaffenheit (rau – weniger Aquaplaninggefahr, glatt – höhere Aquaplaninggefahr) bzgl. der Oberfläche relevant. Aber natürlich auch, wie eben die Fahrbahnoberfläche ist. In durch schwere Fahrzeuge entstandenen Spurrillen sammelt sich ungleich mehr Wasser an und die Gefahr der Wasserglätte steigt, als auf eine Fahrbahn ohne Spurrillen.

Wir freuen uns, wenn Sie eine Aquaplaning freie Zeit auf den Straßen verbringen und sollten Sie doch einmal in die Situation kommen, dass Sie merken, Ihr Auto ist am Schwimmen, nehmen Sie den Fuß vom Gas, denn bei etwas verringerter Geschwindigkeit wird Ihr Auto wieder Haftung erhalten. Bitte vermeiden Sie starke Einlenkbewegungen. Schlagen Sie die Räder während des Aufschwimmens ein und erhalten dann plötzlich wieder Bodenkontakt, nimmt das Fahrzeug Ihre Lenkbewegung sofort an und das kann in der Leitplanke enden. Also bitte nicht in Panik verfallen, Geschwindigkeit reduzieren – aber nicht bremsen, d.h. Fuß vom Gas.

Achten Sie vorsorglich auf Verkehrsdurchsagen, Beschilderung und Vermeiden Sie das Fahren in Spurrillen, wenn es regnet.

Wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt!

Blinker – oder Fahrtrichtungsanzeiger ?

Blinker – oder Fahrtrichtungsanzeiger ?

In der StVo ist klar geregelt, dass jedes Fahrzeug mit einem Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker) ausgestattet sein muss:

StVO § 54 (1) besagt: „Kraftfahrzeuge und ihre Anhänger müssen mit Fahrtrichtungsanzeigern ausgerüstet sein. Die Fahrtrichtungsanzeiger müssen nach dem Einschalten mit einer Frequenz von 1,5 Hz ± 0,5 Hz (90 Impulse ± 30 Impulse in der Minute) zwischen hell und dunkel sowie auf derselben Fahrzeugseite – ausgenommen an Krafträdern mit Wechselstromlichtanlage – in gleicher Phase blinken. Sie müssen so angebracht und beschaffen sein, dass die Anzeige der beabsichtigten Richtungsänderung unter allen Beleuchtungs- und Betriebsverhältnissen von anderen Verkehrsteilnehmern, für die ihre Erkennbarkeit von Bedeutung ist, deutlich wahrgenommen werden kann. Fahrtrichtungsanzeiger brauchen ihre Funktion nicht zu erfüllen, solange sie Warnblinklicht abstrahlen.“

Auch wenn der Fahrtrichtungsanzeiger gemeinhin als Blinker bezeichnet wird, ist der ursprüngliche Name der sehr viel wörtlich zu nehmende. Bewegen Sie sich als Fahrzeughalter im Straßenverkehr, sind Sie verpflichtet, die Absicht einer Fahrtrichtungsänderung mittels des Blinkers den anderen Verkehrsteilnehmern mitzuteilen. Dies geschieht in der Hauptsache, um Kollisionen durch unerwartete Fahrwege zu vermeiden.

So ist z.B. das Abbiegen oder der Spurwechsel mit Hilfe des Setzens des Blinkers anzuzeigen. Der Blinker muss dazu mindestens 3x blinken. Viele Autos haben inzwischen genau dieses 3-fache Blinken durch einfaches Antippen des Blinkhebels integriert. Es ist also nicht viel, was ein Autofahrer tun muss, um Unfälle zu vermeiden.

Übrigens wussten Sie, dass das Einfahren in einen Kreisel ohne Blinken vorzunehmen ist, das Herausfahren allerdings schon? Auch bei einer abknickenden Vorfahrtsstraße ist der Blinker zu nutzen, wenn dieser gefolgt wird.

Wichtig ist auch, dass der Fahrtrichtungsanzeiger gesetzt wird, bevor man die Fahrtrichtungsänderung in die Wege leitet. Nur so haben andere Verkehrsteilnehmer die Chance, sich der Situation anzupassen und angemessen zu reagieren. Im Grunde stellt das Blinken die wichtigste Kommunikationsmöglichkeit zwischen den Verkehrsteilnehmern dar und sollte daher auf keinen Fall vergessen werden.

Im Rahmen der Absicherung einer Unfallstelle oder Panne, sowie beim Abschleppen oder um ein Stauende zu signalisieren und nachfolgende Autofahrer vor dem Auffahren auf das Stauende zu warnen, wird der Blinker als Warnblinkanlage verwendet. Hier blinken beide Blinker gleichzeitig uns signalisieren eine besondere Gefahrenlage. Entgegen der Meinung vieler, ist der Einsatz der Warnblinkanlage für das kurzzeitige Halten in zweiter Reihe oder bei einem Hochzeits-Fahrzeugkonvoi verboten und stellt im ersten Fall zudem eine Ordnungswidrigkeit dar.

Unser Tipp: Finger weg von Handy und anderen Dingen, die beim Autofahren ablenken, dafür lieber den Blinker wieder regelmäßig einsetzen. Ersetzen Sie kaputte Blinker sofort. Das ist im Sinne Ihrer und der Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer.

Wir wünschen Ihnen allzeit eine gute Fahrt!

Autonomes Fahren – das Autofahren der Zukunft?

Autonomes Fahren – das Autofahren der Zukunft?

Einsteigen – losfahren – entspannt ankommen – so in etwa ist die Vorstellung, die aufkommt, wenn man heute vom autonomen Fahren spricht. Wobei entspanntes Ankommen durch vielerlei Aktivitäten, die während der eigentlichen Autofahrt durchgeführt werden, entstehen kann. Der eine entspannt beim Arbeiten an Tablet, Laptop oder Smartphone, der andere wiederum freut sich, weil er sich während der Fahrzeit Freunden oder der mitfahrenden Familie widmen kann.

Während die einen ins Träumen über all die Möglichkeiten geraten, was in der freien Zeit nun alles machbar ist, machen sich die anderen natürlich Gedanken darüber, was alles an Voraussetzungen gegeben sein muss, um ein autonomes Fahren überhaupt im Rahmen der Teilnahme am Verkehr zu ermöglichen. Zudem stellt sich die Frage, welche Auswirkungen haben autonom bewegte Fahrzeuge auf die Verkehrswege und Kommunen. Als Klammer um all diese Überlegungen befindet sich die Frage nach den rechtlichen Gegebenheiten, die geklärt sein müssen.

Wenn autonomes Fahren die Zukunftsperspektive ist, um auf der einen Seite den Individualverkehr weiterhin zu ermöglichen und auf der anderen Seite den Bedarf an Zeit, die anders als mit dem eigentlichen Autofahren derzeit zum Teil vergeudet wird (z.B. durch Staus verursachte Kosten der Volkswirtschaft von rund 35Mrd. EUR pro Jahr – Tendenz steigend), sinnvoll zu nutzen, wird speziell in der Übergangszeit, in der beide Arten der Fortbewegung möglich sind, sehr spannend.

Wenn ein Fahrer weiterhin im Notfall eingriffsbereit sein muss, um die Fahrzeugsteuerung zu übernehmen (z.B. kann das Auto seinen Fahrer durch einen entsprechenden Alarm dazu auffordern, die Steuerung zu übernehmen), inwieweit kann man dann tatsächlich von autonomen Fahren sprechen?

Wer haftet, wenn es während des autonomen Fahrens zu einem Unfall kommt? Was, wenn es zu einem Systemausfall kommt? Jeder von uns kennt das, wenn der Computer mal nicht mehr das tut, was er soll. Wie werden die fest eingeplanten Einnahmen durch Knöllchen in den Kommunen kompensiert? Ein autonom fahrendes Auto fährt aufgrund der ihm gelieferten Informationen nicht zu schnell in eine Radarfalle. Wie kann ein autonom fahrendes Fahrzeug einen freien Parkplatz finden? Welche Anpassungen an die Infrastruktur (Verkehrsführung, Verkehrsschilder uvm.) müssen vorab stattgefunden haben, um autonomes Fahren flächendeckend zu ermöglichen?

Und das sind nur einige Fragen, die bisher noch nicht abschließend beantwortet werden können. Sicher ist, dass das autonome Fahren kommen wird. Man darf also gespannt sein, was sich in den nächsten Jahren dahin gehend entwickelt.

Wir als Ihr Autohaus, werden Teil dieses Veränderungsprozesses im Rahmen auch Ihrer Mobilität sein und freuen uns sehr darauf, ein Teil der Entwicklung sein zu können.

Scheinwerfer – sehen und gesehen werden

Scheinwerfer – sehen und gesehen werden

In den letzten Jahren hat es in Sachen Scheinwerferlicht eine unglaublich rasante Entwicklung gegeben. Heute haben Scheinwerfer an einem Auto nicht nur eine wichtige Sicherheitsfunktion, sondern sind wahre Schmuckstücke und Designelemente. Aus der VW und AUDI Familie finden Sie einige Beispiele in unserer Galerie.

Es ist gefühlt noch gar nicht so lange her, dass man im Dunklen von leicht gelblich erleuchteten Fahrzeugen angestrahlt wurde. Leider waren diese Lichtquellen nicht wirklich effektiv. Oftmals haben diese Glühlampen nur wenige Meter weit geleuchtet, oftmals sogar geblendet und erinnerten eher an ein Teelicht hinter Glas. Wenn Sie im heutigen Straßenverkehr nachts auf einen Oldtimer treffen, werden sie diesen meist schon durch die wenig hellen Strahler erkennen. Als die normale Glühlampe mehr und mehr dem Halogenlicht gewichen sind, konnte man Mitte der 1960er Jahre von einem Quantensprung in der Ausleuchtung der Fahrbahn sprechen. Das Edelgas Halogen leuchtet effizienter und heller, da der gelbliche Farbton einem weiß gewichen ist.

Mit Einführung des Xenon-Lichtes Anfang der 1990er Jahre wurde nun die Effizienz um ein 2-faches gesteigert bei rund 1/3 weniger Energieverbrauch gegenüber einer Halogenlampe. Es galt zu diesem Zeitpunkt als das non-plus-ultra der Scheinwerfertechnik. Mit dem Xenonlicht kommt man dem normalen Tageslicht sehr nah und daher wird es auch bei den entgegenkommenden Autofahrern als angenehm und nicht blendend empfunden. Wichtig hierbei und daher auch nur zusammen beim Autokauf konfigurierbar ist die Scheinwerferwaschanlage. Diese ist beim Einsatz von Xenonlicht zwingend vorgeschrieben, um aufgrund von Schmutzpartikeln ein Blenden der sehr hellen Scheinwerfer zu vermeiden. Außerdem,  und da stimmen Sie uns sicher zu, können saubere Scheinwerfer auf jeden Fall heller leuchten, als verschmutzte.

2008 war der AUDI R8 das erste Serienfahrzeug, beim dem LED-Lichte als Frontscheinwerfer mit einer EU Sondererlaubnis erlaubt waren. Vorher durfte diese Technik nur in den Rückleuchten von Autos verbaut werden. Eine Lebensdauer von rund 10-20.000 Stunden lassen hier darauf schließen, dass LEDs das Leuchtmittel für ein ganzes Autoleben sein können. Aufgrund der Vielzahl der Anordnungsoptionen der viel kleineren und Platz sparenden LEDs, stellen im heutigen Autodesign die Front- und Heckscheinwerfer einen entscheidenden Faktor für das Fahrzeugdesign dar. Der „böse Blick“ kann so auf vielfältige Weise und Gusto realisiert werden. Selbst sich bewegende Leuchtbänder (z.B. Blinker im Heck des Audi oder auch des neuen Golf 8) sind heute möglich. Reflektoren in Form von spiegelnden Flächen und kleine Motoren sorgen je nach Lichtverhältnissen für die optimale Ausleuchtung der Fahrbahn, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden.

Auch wenn bereits 1970 Citroen mit seiner Designikone DS21 das Kurvenfahrlicht in die Serienreife gebracht hat, kann man erste seit einigen Jahren behaupten, dass es in der breiten Serie Einzug gehalten hat. War es damals vom Einschlag des Lenkrades abhängig, wird heute durch eine ausgefeilte Sensorik (z.B. Querbeschleuningung) und Kameratechnik die Funktionen der LEDs gesteuert.

Gerade weil LED so kleine und effiziente Leuchtmittel sind, lassen sich diese vielfältig ab- und zuschalten, um so jederzeit eine optimale Sicht für den Fahrer und keine Störung der anderen im Straßenverkehr zu ermöglichen. Dieses Matrixlicht kann so sogar einzelne Bereiche des Leuchtkegels ausblenden, um ein Blenden zu verhindern. Selbst Reflektionen durch Wasser auf der Fahrbahn können so erkannt und für den Fahrer unschädlich gemacht werden. Auch wenn es derzeit noch ein recht teures Feature ist, wird dieser Art der Lichtsteuerung sicher die Zukunft gehören.

Übrigens: Die Pflicht, in jedem neu gebauten Fahrzeug ein Tagfahrlicht einzubauen, besteht bereits seit Februar 2011. Allein dieses Tagfahrlicht hat im Alltag viele Unfälle vermieden.

Wir wünschen Ihnen allzeit eine sichere Fahrt!